Read Die Nanga-Notizen: Schuld und Unschuld an Nanga Parbat (Alpinismus) by Stefan König Online

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Eine Expedition zum Nanga Parbat Dem Ausnahmebergsteiger Karl Norbert Hentig gelingt mit seinem Partner Dashiell Reed die erste Durchsteigung eines enorm schwierigen Pfeilers das Nonplusultra im Himalaya Bergsteigen Schon im leichteren Gipfelbereich treffen sie auf eine verungl ckte japanische Seilschaft.Einer der Japaner ist bereits tot, der andere liegt im Sterben Reed, selbst schwer gezeichnet von den Strapazen der Tour, bleibt bei dem Sterbenden, will ihn in seiner letzten Stunde nicht allein lassen.Hentig hingegen ist nicht bereit auf den Gipfel zu verzichten Er geht allein weiter, berl sst den Japaner und Reed dem Schicksal Hentig kehrt zur ck, Reed und der Japaner sind verschollen In den Medien wird Hentigs Version von der Trag die bernommen, er selbst wird zu einem Helden in der Tragik Aber bei den Freunden und Angeh rigen von Dashiell Reed sind Zweifel aufgekommen.Zweifel an der Unvermeidbarkeit von Reeds Tod Zweifel am Verhalten Hentigs Aber wie sollte man je etwas beweisen k nnen Der Zufall hilft Ein Jahr sp ter finden Bergsteiger die Leiche des Japaners und bei ihr Notizen, die der Mann kurz vor seinem Tod gemacht hat Ein paar japanische Schriftzeichen auf einem kleinen St ck Papier Zwei S tze nur ber Hentigs Schuld Diese zwei S tze werden zum K der in einer Falle, in die Hentig tappt....

Title : Die Nanga-Notizen: Schuld und Unschuld an Nanga Parbat (Alpinismus)
Author :
Rating :
ISBN : 3909111319
ISBN13 : 978-3909111312
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : AS Verlag Auflage 1., 1 September 2006
Number of Pages : 309 Pages
File Size : 963 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Nanga-Notizen: Schuld und Unschuld an Nanga Parbat (Alpinismus) Reviews

  • Hellen2006
    2019-04-11 11:17

    Gott, war das Buch träge, habe Seiten übersprungen, kam seitenweise etwas sehr konfus rüber. Das Gelatscher um die Jackie- wo war denn Spannung? Das Buch war eine Einschlafpille! Selbst das Berggeschehen am Nanga, als es dann nach 2/3 Buch Gelatscher soweit war, hätte man spannender gestalten können. Solche Geschichten passieren! Typen wie Hentig gibt es beim Bergsteigen offenbar massig. Wird dieser Hentig noch zum Held gekürt vom blöden Volk, hat sich denn keiner gefragt, warum der Mann nicht mit Reed abgestiegen ist, als der Reed nicht mehr gut weiter konnte? Das sollte doch der erste Gedanke sein, umdrehen und Reed beim Absteigen helfen! Sind eben zu viele Plebse unterwegs, die nur das Wort Gipfel kennen. Hinzu kommen die enormen Kosten von vielen tausend Euro für die Besteigung der 8000ender, rauf auf den Klotz aus Dreck und Stein- ab zum Gipfel! Hentig gibt das Bild vom einem Menschen, die gegen jede Vernunft unter Mißachtung der Unversehrtheit anderer Menschen sich selbst verwirklichen und auf ein Podest stellen möchte. Insoweit drei Punkte - der Gedanke kam gut rüber. Auf der anderen Seite ist Reed selber Schuld! Er hätte nicht bei dem Japaner bleiben sollen so extrem lange. Den Mann noch versorgen so gut es geht und runter vom Berg, wenn man selber auf dem letzten Loch pfeifft. Keiner muss für einen anderen Menschen mit sterben, der sein Leben riskiert.Was unschön rüber kam etwas: Die doch zu sehr irgendwie aufgedrückte Anlehung an die Messner Brüder! Ich fand es schlimm, wie die Bergszene den Messner damals massakriert hat. Auch hier ungerecht, Günther ist selber Schuld, wenn alleine nachstampft zum Gipfel. Keiner hat dem Bruder vom Messner zugesetzt, einfach nachzusteigen. Messner hat nach dem Gipfel vieles super getan, was Menschen-möglich war, den Bruder zu retten, auch die Übersteigung war korrekt! Auf der einfachen Seite mit dem Bruder runter. Lücker hätte einen anderen 8000ender nehmen sollen. Insgesamt hat Recht: Es sind einen Haufen Ärsche an den 8000endern unterwegs, die nur in die Medien kommen wollen!

  • Bernd Schneider
    2019-04-06 05:33

    Hielt sich in Grenzen. Da habe ich schon erheblich bessere Roman aus dem Bereich gelesen. Fehlte der klare rote Faden.

  • Dr. Reinhard Lahme
    2019-03-26 07:45

    Der Deutsche Karl Norbert Hentig ist ein Ausnahmebergsteiger und zugleich ein grandioser Vermarkter seiner selbst; ein Medienprofi, aber auch ein Abzocker auf Kosten seiner Berg-und Abenteuerkameraden; ein von Ehrgeiz zerfressener Mann, der über Leichen geht. Bei seinem Projekt, den Nanga Parbat auf einer neuen Route zu bezwingen, begleitet ihn der Amerikaner Dash Reed, ein sympathischer Kletterkünstler, der hin-und hergerissen ist zwischen seiner Bergsucht und seiner Liebe zur Traumfrau Jackie.Dash ist es, der die entscheidende Führungs-und Erschließungsarbeit an einem extrem schwierigen Pfeiler bewältigt. Danach ist er derart erschöpft, daß an eine Gipfelbesteigung nicht mehr zu denken ist; im Gegenteil: Er muß, wenn er eine Überlebenschance haben will, sofort mit Unterstützung auf der Buhl-Route absteigen. Hentig denkt jedoch nicht daran, sein Ziel aufzugeben, um seinem Kameraden zu helfen. Da stoßen sie auf zwei Japaner, die beim Abstieg verunglückten - einer ist bereits tot, der andere lebt noch ...Später: Hentig kehrt allein zurück. Er vermarktet auch diese Tour international erfolgreich unter dem Aspekt "Tragödie am Nanga Parbat". Doch bei den Angehörigen und Freunden des verschollenen Dash Reed bleiben Zweifel unausgeräumt ...Stefan König hat einen spannenden Bergkrimi geschrieben. Sprachliche Schwächen stören den Lesefluß nicht nachhaltig.Der Autor betont ausdrücklich, daß er nicht die Geschichte der Messner-Brüder erzählen wollte. Zwar ist Dashs Bruder, ebenfalls ein Bergsteiger, nicht mit von der Partie. Und doch: Ich halte es für bedenklich, daß König seine Figur "Hentig" als übersteigerte Karikatur von Reinhold Messner angelegt hat. Der Leser wird dadurch unweigerlich mit negativer Ausrichtung auf die Nanga-Parbat-Tragödie der Messnerbrüder hingewiesen. Egal, wie man zu dem erfolgreichsten Bergsteiger des 20. Jahrhunderts steht: Fairneß sieht anders aus.

  • Alexander Cordes
    2019-04-03 11:46

    Als „Schicksalsberg“ wurde der Nanga Parbat berühmt und berüchtigt. Nicht zuletzt durch die Geschichte der Messners. Der Südtiroler Extrembergsteiger Reinhold Messer verlor dort seinen Bruder. 35 Jahre lang lag dessen Leichnam unter dem fast ewigen Eis. Erst im August 2005 gab der Berg sein Opfer frei und Reinhold Messer war fortan Anschuldigungen ausgesetzt. Jetzt beschreibt Stefan König in dem Roman „Die Nanga-Notizen“ die fiktive Expedition des ebenso fiktiven Ausnahmebergsteigers Norbert Hentig zum Gipfel des Achttausenders. Die Geschichte zweier Brüder und man muss unwillkürlich an die Messners denken. Im Roman geht es um die Brüder Reed, von denen der eine, Dashiell, kurz vor dem Gipfel ums Leben kommt. Obwohl König sagt: „Es ist nicht die Geschichte der Messners“ sind Parallelen nicht von der Hand zu weisen. Das macht den Roman besonders interessant. Eine Bergtragödie und Beziehungsgeschichte spannend wie ein Thriller. Ein Roman von einem passionierten Alpinisten ("Ich kenne die Euphorie beim Klettern, aber auch die hosenscheißende Angst") nicht nur für Extrembergsteiger.