Read Eine Insel im Meer. SZ Junge Bibliothek Band 31 by Annika Thor Online

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Klappentext H chstens f r ein halbes Jahr , hat Papa gesagt ,Dann haben wir die Ausreisegenehmigung Dann treffen wir uns in Amsterdam und fahren zusammen nach Amerika Nelli und Steffi, T chter einer reichen j dischen Wiener Familie werden 1939 von ihren Eltern vor dem Naziterror nach Schweden geschickt Wie auf einem anderen Stern f hlen sich die Stadtm dchen die es auf eine einsame Insel verschl gt W hrend Nelli, die J ngere, sich bald in ihrer Familie einlebt, hat es Steffie schwer bei einer scheinbar harten Fischersfrau Es dauert lange bis die beiden sich n her kommen Deutscher Jugendliteraturpreis 1999...

Title : Eine Insel im Meer. SZ Junge Bibliothek Band 31
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ISBN : 3866151322
ISBN13 : 978-3866151321
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : S ddeutsche Zeitung Bibliothek 2006
Number of Pages : 475 Pages
File Size : 773 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Eine Insel im Meer. SZ Junge Bibliothek Band 31 Reviews

  • Janie
    2019-04-10 10:37

    Ich habe das Buch nahezu in einer Nacht durchgelesen, weil ich Nelli und Steffi und ihren unterschiedlichen Umgang mit ihrer besonderen Situation so faszinierend fand. Der Autorin gelang es tatsächlich die Bedrückung und Beklemmung rüber zu bringen, die die beiden Flüchtlingskinder verspüren müssen und dabei aber gleichzeitig eine gewisse kindliche Erzählweise zu wahren. Ich war auch von Sprache und Stil und der so gänzlich anderen Herangehensweise an die schwierige Thematik des zweiten Weltkriegs ausgesprochen beeindruckt.Vorallem wie aufgezeigt wird, daß es oft die ganz kleinen Dinge waren, die den beiden Mädchen Probleme bereiten, fand ich ausgesprochen gelungen und kindgerecht.Für mich ein wirklich sehr beeindruckendes Buch.

  • Clara
    2019-04-06 07:31

    Steffi und Nelli, die beiden Töchter einer ehemals wohlhabenden reichen Familie aus Wien, müssen Ende der dreißiger Jahre ihre Heimat und ihre Eltern verlassen, weil sie Juden sind. Schweden nimmt sie auf. Die Eltern hoffen auf eine Ausreisegenehmigung in die USA und auf die baldige Zusammenführung der Familie. So lange müssen die zwölfjährige Steffi und die zehnjährige Nelli auf einer kleinen schwedischen Insel ausharren.Schon die Fahrt mit dem Schiff ist strapaziös. Und nach der Ankunft auf der windigen Insel stellt sich heraus, dass die beiden Schwestern in unterschiedliche Familien kommen. Während die kleine Nelli in einer "netten" Familie unterkommt, eine warmherzige Gastmutter und zwei kleine Gastgeschwisterchen hat, wird Steffi bei einer recht verhärmt wirkenden Frau untergebracht, die streng ist und hart mit Steffi umgeht. Als Leser kann man sich sehr gut in Steffi (um die es hauptsächlich geht) einfühlen. Sie hat große Schwierigkeiten sich einzuleben, erlebt kaum Zuspruch (vor allem von ihrem Gastvater, der allerdings fast immer als Fischer unterwegs ist) und muss sich auch noch um Nelli kümmern, die von ihrer neuen Familie herzlich aufgenommen wurde. Die neue Sprache, die ungewohnte Umgebung - einfach die ganze Situation setzen Steffi arg zu. Sie findet keine Freunde und in der Schule wird sie gemobbt.Steffis Ängste, ihre Sorgen um die Eltern (die sie auch noch um einen riesigen Gefallen bitten) und die Bemühungen, es allen recht zu machen werden sehr klar geschildert. Das Buch ist ausgesprochen einfühlsam geschrieben, ohne auch nur ein einziges Mal ins Kitschige abzugleiten.Ich werde auf alle Fälle die Fortsetzungsbände der Steffi-und-Nelli-Geschichte von Annika Thor lesen!

  • Julia
    2019-04-10 05:51

    "Eine Insel im Meer" von Annika Thor handelt von zwei jüdischen Mädchen, die ohne ihre Eltern nach Schweden fliehem müssen. Dort angekommen ist die Situation besonders für die Ältere der beiden schwer, die oft hart von ihrer Pflegemutter behandelt wird. Doch irgendwann erkennt sie, dass eigentlich alle hinter ihr stehen und versuchen ihr das Leben in der Fremde zu erleichtern.Fazit: Dieses Buch regt zum Nachdenken über den Krieg und seine Opfer an ohne besonders brutal zu sein. Außerdem kann man sich wunderbar in die Protagonisten hineinversetzen und die Situation von Kriegsflüchtlingen nachvollziehen